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Domstein®-Praline, Vollmilch einzeln


 
 Domstein-Praline, Vollmilch
 
Domstein-Praline, VollmilchGroßansicht - Öffnet ein neues Fenster
Die Domstein®-Praline und die Domstein-Souvenirs
(von Andrea Riesbeck)

Was wäre Aachen ohne Printen und Nürnberg ohne seine Lebkuchen? Und was wäre Trier ohne den Domstein? Kein anderes Relikt aus der großen Vergangenheit der Bischofsstadt ist von einem solchen Mythos umgeben wie der Domstein. Er ist der sichtbare Inbegriff der spätantiken Geschichte des Domes, aber auch der Heimatverbundenheit und Heimatliebe der Trierer, der glücklichen Kindheit und der „guten alten Zeit“. Der Domstein ist Treffpunkt, Ort der Begegnung, des Abschieds und der Erinnerung, älteste Kinderrutschbahn Deutschlands, das Fotomotiv schlechthin und ein Denkmal im besten Sinne des Wortes.

Der Domstein übt eine sichtbare Faszination aus: Frühmorgens versammeln sich lächelnde Touristen aus Fernost zum Gruppenfoto, Kommunionkinder sitzen artig wie die Hühner auf der Stange und strahlen in die Kamera, muntere Knirpse proben an den Händen ihrer Großeltern das Balancieren. Verliebte posieren zum Andenken an ihren Trier-Urlaub, Punks mit Bierflaschen und Hunden belagern ihn zu mitternächtlicher Stunde.

Inspiriert von diesen Beobachtungen entstand  in der Dom-Information die Idee, diesem einzigartigen Wahrzeichen ein ebenso unverwechselbares Souvenir an die Seite zu stellen. Es sollte ein Produkt sein, das man bequem mit nach Hause nehmen und das man verschenken kann. Eine süße Reminiszenz an den Besuch in der Domstadt, die in Form und Geschmack auf die Granitsäule verweist.

Der Domstein war in der Mitte des 4. Jahrhunderts eine von vier monumentalen Granitsäulen, die zu der wohl großartigsten Kirchenanlage der Spätantike gehörten, dem heute noch sichtbaren „Quadratbau“. Das Souvenir soll zu einer tragenden Säule für die nicht unbeträchtlichen Kosten der laufenden Renovierungsmaßnahmen werden. Vom Verkaufserlös einer jeden Domstein-Praline wird ein Betrag für die Erhaltung des Domes verwendet, der seit 1986 zum UNESCO-Welterbe zählt.

Eine außergewöhnliche Idee braucht Schutz. So erwarb die Hohe Domkirche noch vor Beginn der Realisierungsphase Markenschutz für die Domstein®-Souvenirs – Der Domstein ist jetzt eine gesetzlich eingetragene Marke. Das süße Andenken sollte in handwerklicher Produktion mit hohem Qualitätsanspruch und in Trier selbst hergestellt werden. Die Trierer Konditorenmeister mit Obermeister Herbert Razen, Ehrenpräsident Hans-Josef Jänschke und Walter Raab konnten für die Idee begeistert werden; sie beauftragten ihre Auszubildenden und Reiner Lind, Fachlehrer an der Berufsbildenden Schule, mit der Entwicklung der Rezeptur.

Unter Koordination der Dom-Information folgte eine mehrere Monate dauernde Entwicklungsphase, in der mit wachsendem Vergnügen ausprobiert, verkostet, getestet und auch verworfen wurde. Es gab spannende Einblicke in die hohe Kunst der Meister-Confiserie. Nicht nur Rezeptur, auch Formgebung, Verpackung und Gestaltung einer einheitlichen Bildmarke wurden unter hohem Qualitätsanspruch realisiert. Die Original-Domsteine® tragen ein Zertifikat bzw. eine Banderole auf der Schachtel: Nur die autorisierten Konditoreien Jänschke, Raab und Razen sowie die von ihnen belieferte Cafes, Hotels und Besucherzentren wie die Dom-Information dürfen sie verkaufen.

Bei der Rezeptur der Domsteine® wurde auf Alkohol verzichtet, um auch jungen Domsteinrutschern ein köstliches Souvenir anbieten zu können. Ebenso wurde Wert darauf gelegt, die feinen Grundstoffe der Pralinen so zusammenzustellen, dass die Domsteine® ganzjährig angeboten werden können, auch bei sommerlichen Temperaturen. Die Exklusiv-Herstellung durch die Trierer Meister-Confiseure garantiert schnelle Produktionszeiten und kurze Lieferwege und somit die tadellose Frische des Produkts. Die Domsteine® sind in zwei Versionen erhältlich: Einzeln als Kostprobe, Betthupferl oder Kundengeschenk und in einer repräsentativen Geschenkverpackung mit drei Pralinen.

Die Domstein®-Pralinen gleichen äußerlich der namengebenden Granitsäule; sie haben aber im Gegensatz zu ihrem Vorbild einen weichen Kern: Zarter Sahnenougat mit nussigen Aromen von leicht karamellisierten Mandeln verbindet sich mit der herb-frischen Edelbitterschokolade bzw. dem Schmelz von Vollmilchschokolade aus der Umhüllung. Der Kontrast dieser feinsten Ingredienzen eröffnet eine große, harmonische Geschmacksfülle, vollendeten Naschgenuss, verführt zu süßen Träumen, weckt angenehme Erinnerungen an den Besuch in Trier oder an die gute alte Zeit, in der man selbst den Domstein hinunter gerutscht ist.

Im Preis enthalten ist jeweils ein Beitrag zum Erhalt des Trierer Doms.


 
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