Bau- und Kunstgeschichte
Nach der Überlieferung des Reimser Mönchs Altman von Hautvillers hat die Kaisermutter Helena einen Teil ihres Hauses zur Bischofskirche gemacht und dem Heiligen Petrus geweiht. Erzählungen nach hat Bischof Agritius das "Haus der Helena" zur Kirche umbauen lassen. Die archäologischen Forschungen zeigen, dass der Dom tatsächlich auf den Resten eines Wohnhauses errichtet wurde, von dem eine ungefähr 70 Quadratmeter große Zimmerdecke in Bruchstücken erhalten ist. Sie wurde zusammengesetzt und ist heute im Bischöflichen Dom- und Diözesanmuseum als Zeugnis spätromanischer Malerei zu sehen. |