| |  | | | | DVD Schätze des Landes - Der Dom zu Trier |  |
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Der Film von Peter Jochen Klein spannt einen breiten Bogen von den Anfängen des Doms in der Spätantike bis hin zur Gegenwart der ältesten Bischofskirche Deutschlands, die nach wie vor ein lebendiges Zentrum des Glaubens ist.
Aufgezeigt wird die Förderung des Kirchenbaus unter Kaiser Konstantin und die bedeutende Rolle seiner Mutter Helena, die der Überlieferung nach die Gründerin des Trierer Doms ist und die den Heiligen Rock von einer Pilgerreise nach Trier mitgebracht haben soll.
Virtuelle Rundgänge im Film durch die spätantike Trierer Kirchenanlage geben einen Eindruck von der Größe und Pracht der einst größten Doppelkirchenanlage nördlich der Alpen; ein inszenierter Dialog zwischen Gründerbischof Agritius und dem Dom-Architekten macht die Problematik der Anfänge des Kirchenbaus in der Spätantike deutlich.
Der heutige Dom präsentiert sich als ein einmaliges Zeugnis abendländischer Baukunst mit seiner Vielfalt an Bau- und Kunstelementen aus 1700 Jahren, die seit der letzten Renovierung mit einer Stahlkonstruktion zusammengehalten werden, die beim Gang über das Domgewölbe sichtbar wird. So ermöglicht der Domfilm auch zahlreiche Einblicke in verborgene Räume und hinter Türen, die für Besucher sonst verschlossen bleiben, wie die Heilig-Rock-Kapelle, wo der SWR exklusiv die jüngste Inspektion des Heiligen Rockes im Film festhielt.
Ausführlich thematisiert der Film die Bedeutung des Doms als Wallfahrtsstätte, Bischofskirche und steinernes Glaubenszeugnis und lässt dabei auch Menschen zu Wort kommen, die in besonderer Weise mit dem Dom verbunden sind.
Bischof Reinhard Marx fasst die wichtigsten Aussagen des Films mit einem Verweis auf die Aktualität des Glaubens zusammen.
Enstanden ist so ein sehenswerter Film, der die unterschiedlichen Dimensionen des zum Weltkulturerbe zählenden Trierer Doms verständlich macht.
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